Schon wieder vergessen das Licht auszuschalten? Bis zu 15 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs im Haushalt verursacht die Beleuchtung. Eine Abschaltautomatik im Flur und im Treppenhaus können sinnvoll sein. Das Tageslicht lässt sich besonders gut durch reflektierende Lampenschirme und weiße Wände ausnutzen. Sie verstärken natürlich auch den Beleuchtungseffekt künstlichen Lichts.
Als effektivste Methode sind Energiesparlampen bekannt. Diese Birnen sind bei der Anschaffung zwar etwas teurer als Glühbirnen, verbrauchen aber bis zu 80 Prozent weniger Strom und haben eine längere Lebensdauer.
Energiesparend backen und kochen
Optimal wird die Wärme beim Kochen genutzt, wenn Sie Herdplatten und Töpfe mit gleichem Durchmesser verwenden. 20 bis 30 Prozent der Energie verpuffen bei einer Kochplatte, die nur ein bis zwei Zentimeter größer als der Topfboden ist. Auch der Topf selbst spielt eine wichtige Rolle: Bis zu 50 Prozent Energie lassen sich mit Schnellkochtöpfen einsparen, Edelstahl- und Aluminium garen wesentlich ökonomischer als Emaille und wer mit Deckel kocht spart Zeit und Geld.
Beim Backen sollte man möglichst selten den Ofen öffnen, denn dabei gehen jedes Mal 20 Prozent der Wärme verloren. Um die Nachwärme zu nutzen, kann man den Backofen etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit abschalten.
Zum Erwärmen von Teewasser oder ähnlichem sollte ein Wasserkocher verwendet werden.
Akkubetriebene Geräte ziehen kontinuierlich Strom, solange sie ans Netz angeschlossen sind. Deshalb sollten beispielsweise elektrische Zahnbürsten nicht permanent angeschlossen sein. Schnurlose Telefone kann man erst auf die Ladestation stellen, wenn sie fast vollständig leer sind.
Bis zu 80 % ihrer Energie verbraucht eine Waschmaschine für das Aufheizen des Wassers, unabhängig davon ob sie voll oder halbleer ist. Deshalb sollte man die Maschine immer komplett füllen. Je niedriger die Temperatur ist, desto geringer ist auch der Energieverbrauch. Bei leicht verschmutzter Wäsche lohnt es sich, mit nur 30 bis 40 Grad zu waschen. Da alle relevanten Krankheitserreger bereits ab 60 Grad getötet werden, kann man auf den Kochwaschgang ganz verzichten, was etwa 50 Prozent Energie spart. Eine Maschine mit möglichst hoher Umdrehungszahl beim Schleudern trocknet die Wäsche besser vor. Beim Neukauf sollte man ein Modell mit mindestens 1200 Umdrehungen anschaffen. Wäschetrockner arbeiten nämlich sehr stromintensiv. Eine gute Alternative ist die Wäscheleine auf dem Balkon oder im Garten. Wer jedoch auf den Trockner angewiesen ist, sollte darauf achten, dass richtige Programm zu wählen, die gesamte Trommel ausnutzen und möglichst Wäschestücke gleicher Beschaffenheit zusammenzutrocknen.