Energielexikon

Die Welt der Energie von A-Z. Das Lexikon des Energieverbraucherportals hat für jeden Begriff eine Erklärung.

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A

Gasförmige, die Luft verunreinigende Schadstoffe. Abgase entstehen meistens infolge von Verbrennungsprozessen in Müll- bzw. Produktionsanlagen. Zum anderen treten sie bei der Betätigung von Kraftfahrzeugen aus.

Zahlungsweise, die dem Verbraucher die Möglichkeit gibt, seine Energiekosten in monatlichen Raten zu begleichen.

Bonus, der dem Kunden einmalig bei Vertragsabschluss mit einem Strom- bzw. Gasanbieter zusteht.

Die nach Andre Marie Ampere benannte Maßeinheit für die Stromstärke. Ein Ampere gleicht der Stärke eines unveränderlichen elektrischen Stromes, der parallel, in zwei unendlich langen Leitern, mit einem Abstand von 1 Meter, fließt.

Die aus Stromstärke und Zeit berechnete Einheit für elektrische Ladung. In Amperestunden wird beispielsweise die Leistung von Batterien und Akkus wiedergegeben.

Wechsel von einem Stromanbieter zum anderen, meistens günstigeren. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, es handle sich um eine komplizierte Prozedur, wird der Anbieterwechsel bereits durch einen ausgefüllten und eingereichten Antrag in die Wege geleitet. Ein möglicher Stromausfall ist in der Regel ausgeschlossen.

Regulierungsinstrument, das ab 2009 die Preise für Gas und Strom normalisieren soll.

Kosten für den Anschluss eines Gebäudes an die öffentliche Energie- und Wasserversorgung. Die Anschlusskosten trägt der Kunde.

Gibt die maximale Leistung des betreffenden Gerätes an.

Hat als Messeinheit die Kilowattstunde und ergibt sich aus der in Anspruch genommenen Leistung und Zeit. Umgangssprachlich handelt es sich um den verbrauchten Strom.

Preis für den verbrauchten Strom in kWh.

Der kleinste, nicht weiter zerlegbare Bestandteil der Materie. Ein Atom besteht aus einem positiv geladenen Atomkern sowie der negativ geladenen Atomhülle.

Im Jahr 2000 beschloss die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder den sogenannten Atomkonsens. Dieser sah vor, bis 2020 alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. Mit ihrem Regierungsantritt 2005 beendete die schwarz-gelbe Bundesregierung dieses Vorhaben und beschloss stattdessen eine mehrjährige Laufzeitverlängerung für alle deutschen AKWs. In Folge der Katastrophe von Fukushima vollzog die Regierung unter Kanzlerin Merkel erneut eine Wende in der Atomenergie. Im Wesentlichen nahm sie das ursprüngliche Ausstiegsmodell von Rot-Grün wieder auf. Mit Beschluss des Bundestages vom 30.06.2011 steht der Atomausstieg nun fest. Bis 2022 sollen alle deutschen Atomkraftwerke schrittweise vom Netz genommen und stattdessen erneuerbarer Energien eingesetzt werden.

Ist eine durch Kernspaltung gewonnene Energieform, bei der elektrischer Strom in Folge einer Kettenreaktion erzeugt wird. Dieser Prozess findet in Kernkraftwerken statt. Der Marktanteil der Atomenergie in Deutschland liegt trotz erheblicher Sicherheitsmängel der AKWs, ungewisser Folgen der Endlagerung des Atommülls und möglicher Gefahren durch extreme Ereignisse bei 28%.

Radioaktiver Abfall bzw. Stoffe, die keine Verwendung mehr finden. Problematisch ist eine sichere Entsorgung bzw. Wiederverwertung des Atommülls.