Energielexikon

Die Welt der Energie von A-Z. Das Lexikon des Energieverbraucherportals hat für jeden Begriff eine Erklärung.

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Monitore, die mittels des im Netzwerk enthaltenen Sensors im Standby automatisch ausschalten. Der 0 Watt-Monitor wird vom Netz komplett getrennt, wodurch kein Strom mehr verbraucht wird.

Gasförmige, die Luft verunreinigende Schadstoffe. Abgase entstehen meistens infolge von Verbrennungsprozessen in Müll- bzw. Produktionsanlagen. Zum anderen treten sie bei der Betätigung von Kraftfahrzeugen aus.

Zahlungsweise, die dem Verbraucher die Möglichkeit gibt, seine Energiekosten in monatlichen Raten zu begleichen.

Bonus, der dem Kunden einmalig bei Vertragsabschluss mit einem Strom- bzw. Gasanbieter zusteht.

Die nach Andre Marie Ampere benannte Maßeinheit für die Stromstärke. Ein Ampere gleicht der Stärke eines unveränderlichen elektrischen Stromes, der parallel, in zwei unendlich langen Leitern, mit einem Abstand von 1 Meter, fließt.

Die aus Stromstärke und Zeit berechnete Einheit für elektrische Ladung. In Amperestunden wird beispielsweise die Leistung von Batterien und Akkus wiedergegeben.

Wechsel von einem Stromanbieter zum anderen, meistens günstigeren. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, es handle sich um eine komplizierte Prozedur, wird der Anbieterwechsel bereits durch einen ausgefüllten und eingereichten Antrag in die Wege geleitet. Ein möglicher Stromausfall ist in der Regel ausgeschlossen.

Regulierungsinstrument, das ab 2009 die Preise für Gas und Strom normalisieren soll.

Kosten für den Anschluss eines Gebäudes an die öffentliche Energie- und Wasserversorgung. Die Anschlusskosten trägt der Kunde.

Gibt die maximale Leistung des betreffenden Gerätes an.

Hat als Messeinheit die Kilowattstunde und ergibt sich aus der in Anspruch genommenen Leistung und Zeit. Umgangssprachlich handelt es sich um den verbrauchten Strom.

Preis für den verbrauchten Strom in kWh.

Der kleinste, nicht weiter zerlegbare Bestandteil der Materie. Ein Atom besteht aus einem positiv geladenen Atomkern sowie der negativ geladenen Atomhülle.

Im Jahr 2000 beschloss die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder den sogenannten Atomkonsens. Dieser sah vor, bis 2020 alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. Mit ihrem Regierungsantritt 2005 beendete die schwarz-gelbe Bundesregierung dieses Vorhaben und beschloss stattdessen eine mehrjährige Laufzeitverlängerung für alle deutschen AKWs. In Folge der Katastrophe von Fukushima vollzog die Regierung unter Kanzlerin Merkel erneut eine Wende in der Atomenergie. Im Wesentlichen nahm sie das ursprüngliche Ausstiegsmodell von Rot-Grün wieder auf. Mit Beschluss des Bundestages vom 30.06.2011 steht der Atomausstieg nun fest. Bis 2022 sollen alle deutschen Atomkraftwerke schrittweise vom Netz genommen und stattdessen erneuerbarer Energien eingesetzt werden.

Ist eine durch Kernspaltung gewonnene Energieform, bei der elektrischer Strom in Folge einer Kettenreaktion erzeugt wird. Dieser Prozess findet in Kernkraftwerken statt. Der Marktanteil der Atomenergie in Deutschland liegt trotz erheblicher Sicherheitsmängel der AKWs, ungewisser Folgen der Endlagerung des Atommülls und möglicher Gefahren durch extreme Ereignisse bei 28%.

Radioaktiver Abfall bzw. Stoffe, die keine Verwendung mehr finden. Problematisch ist eine sichere Entsorgung bzw. Wiederverwertung des Atommülls.

Ganzjährliche Zustellung von elektrischer Energie mit festgelegter Leistung an den Kunden.

Die tatsächliche Menge verbrauchter Stunden im Stromnetz durch den Kunden. Die Benutzungsdauer ergibt sich aus dem Quotienten der Gesamtleistung über 12 Monate und der höchsten Belastung des elektrischen Netzes in diesem Zeitraum. Die höchstmögliche Benutzungsdauer in den 12 Monaten beträgt 8.760h. Die Formel zur Ermittlung der Benutzungsdauer lautet: H = Arbeit (kWh) / Pmax (kW).

Leistung, die dem Kunden unabhängig von seinem Tarif den besten Preis garantiert. Der Bestpreis orientiert sich an der persönlichen Lebenssituation des Kunden (Single, Geburt eines Kindes).

Elektrische Spannung einer Schaltung. Die Betriebsspannung wird in Volt gemessen.

Solarzellen in einer Photovoltaikanlage. Bifacial-Zellen wandeln die Sonneneinstrahlung in Energie um. Im Unterschied zu normalen Solarzellen geschieht dies von zwei Seiten: aus direktem und reflektiertem Sonnenlicht.

einer der erneuerbaren und umweltfreundlichen Energieträger, auf der Basis von Pflanzenölen (insbesondere Rapsöl) und tierischen Fetten.

Nutzung von Biomasse zum Zwecke der Energiegewinnung.

Gas, das aus organischen Stoffen entsteht. Biogas lässt sich vor allem im Bereich der Landwirtschaft gewinnen. Er entsteht beispielsweise durch die Vergärung von Dünger, Klärschlamm, Biomüll oder Nahrungsmittelresten.

Der Gesamtbestand am organischen Material, zu dem sowohl pflanzliche als auch tierische Rohstoffe gezählt werden. Biomasse ist heutzutage ein wichtiger regenerativer Energieträger. Zur Gewinnung von Energie aus Biomasse werden zusätzlich spezielle Pflanzen angebaut.

Ein Teil des Stromverbrauches, der als Nutzenergie unbrauchbar ist. Die Blindleistung wird zum Aufbau magnetischer Felder gebraucht und wird durch den Stromzähler nicht berücksichtigt.

Blockheizkraftwerke (BHKW) arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Häufig sind diese Anlagen direkt am Ort des Strom- und Wärmeverbrauchs aufgebaut, zum Beispiel in Einfamilienhäusern oder Gastronomie-Betrieben. Sie verfügen über einen Motor, mit dem ein Generator angetrieben und somit Strom gewonnen wird. Bei diesem Prozess wird auch Wärme erzeugt, die mit Hilfe eines Wärmetauschers nutzbar gemacht wird, beispielsweise zur Beheizung von Wohnräumen oder der Erwärmung von Wasser. BHKWs können mit Gas, Heizöl, Diesel, Biogas oder Holzpellets betrieben werden. Der nicht verbrauchte, überschüssige Strom kann ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Bezeichnungen wie Mikro- oder Mini-BHKW kennzeichnen die jeweilige Leistungsfähigkeit der Anlagen.

Einmalige Prämie bzw. Gutschrift auf den Energieanteil der Stromrechnung.

Feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die infolge von Verbrennung in Energie umgewandelt werden können.

Galvanisches Element, das die durch einen chemischen Vorgang freigesetzte Energie in elektrische Energie umwandelt. Brennstoffzellen dienen einer emissionsfreien Energiegewinnung und erwecken von daher bei Automobilkonzernen ein besonderes Interesse. Mögliche Anwendungsgebiete sind Haushalte und öffentliche Gebäude. Brennstoffzellen eignen sich aber auch als Fahrzeugantrieb oder Akkuersatz.

Chemische Formel für Kohlenstoffdioxid, d.h. eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Beim Kohlenstoffdioxid handelt es sich um ein farb- und geruchloses Gas, das infolge von Verbrennungsprozessen entsteht und in dieser Form als umweltschädlich gilt.

CSD wurde 1992 in Folge des Erdgipfels in Rio de Janeiro gegründet, um die drei Bereiche der nachhaltigen Entwicklung (Umwelt, Wirtschaft, Soziales) integriert zu behandeln. Sie ist eine UNO-Fachkommission und hat zum Ziel, die Beschlüsse des Weltgipfels effektiv zu verfolgen und weiterzuführen. Thematisiert werden umwelt- und entwicklungspolitische Themen, wie zum Beispiel die internationale Energiepolitik, der Umweltschutz und die globalen Folgen des Klimawandels. Die letzte Konferenz Rio+20 fand 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, statt. Im Fokus standen diesmal die Themen (a) eine grüne Wirtschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung zur Beseitigung der Armut und (b) das institutionelle Rahmenwerk für nachhaltige Entwicklung.

Verbrauchsnahe Erzeugung von elektrischer Energie mittels kleiner Kraftwerke, zum Beispiel innerhalb von Wohngebieten und Industrieanlagen. Die Leistungsfähigkeit der Anlagen ist in der Regel nur auf die Deckung des Eigenbedarfs der angeschlossenen Verbraucher ausgelegt. Überschüssige Energie kann gegebenenfalls in öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Tarifzähler, der sowohl den Hoch- als auch den Niedertarif berücksichtigt.

Begriff für den Dreiphasenwechselstrom. Die Spannung im Niederspannungsnetz liegt bei 380 Volt.

Gesetzliche Verpflichtung des Regionalversorgers im Falle des Stromanbieterwechsels den Verbraucher mit Strom zu versorgen. Zu diesem Zweck muss der neue Anbieter mit dem bisherigen die so genannte Durchleitungsvergütung vereinbaren. Für die Weiterleitung vom Strom kann der bisherige Anbieter eine Netzdurchleitungsgebühr einfordern.

Gebühr, die der Stromversorger an den Netzbetreiber für den weitergeleiteten Strom an Dritte zahlen muss. Die Durchleitungsgebühr beinhaltet die Kosten für den Netzaufbau sowie dessen Erhaltung, Pflege und Reparaturen.

Energiegewinn durch Windkraft- und Photovoltaikanlagen zum eigenen Nutzen oder Bedarf.

Vertraglich ausgemachte Übertragungsstelle, an der die Einspeisung von elektrischer Energie in das Stromnetz erfolgt.

Befugnis, die der Kunde dem Zahlungsempfänger erteilt. Dieser wird somit autorisiert den zu erbringenden Betrag vom Konto des Kunden abzuziehen.

Bonus, der dem Kunden für die Erlaubnis der Einzugsermächtigung zusteht.

Physikalisches Phänomen, das nicht sichtbar oder hörbar ist. Elektrizität wird entweder durch elektrische Ladung oder magnetische Felder hervorgerufen. Die Verursacher der elektrischen bzw. magnetischen Wirkungen sind die positiv geladene Protonen und negativ geladene Elektronen. Diese Teilchen der Materie reagieren folgendermaßen: Teilchen mit gleicher Ladung stoßen sich ab während die nicht gleich geladene Teilchen einander anziehen.

Gruppe von Atomgegnern bzw. ein Netzbetreiber, der über ein eigenes Kraftwerk in Schönau zur Erzeugung vom Ökostrom verfügt.

Ionenleiter bzw. Stromleiter.

Elektromagnetische Felder, die bei der Benutzung von elektrischen Geräten entstehen und die Gesundheit beeinträchtigen können.

Ausstoß von Schadstoffen wie Radioaktivität, Staub, Ruß und CO2, die die Umwelt beeinträchtigen. Die freigesetzte Schadstoffmenge wird in Deutschland durch streng festgelegte Grenzwerte überwacht.

rechtlich festgelegte Höchstwerte an Schadstoffen, die an die Umwelt abgegeben werden.

Ist der Handel mit Rechten über den Ausstoß von Treibhausgasen. Er gehört zu den sogenannten Kyoto-Mechanismen und wurde im Januar 2005 in der Europäischen Union eingeführt. Das Modell: Der Ausstoß jeder emissionshandelspflichtigen Anlage wird auf eine Gesamtmenge – das sogenannte "Cap" – begrenzt und in Form handelbarer Rechte (Berechtigungen) ausgegeben. Wer die Luft mit Treibhausgasen belastet, benötigt hierzu Rechte. Je weniger Emissionen, desto wirtschaftlicher ist es für ein Unternehmen, da es geringere Kosten für den Kauf dieser Rechte aufwenden muss. Reduziert es dagegen seinen Treibhausgas-Ausstoß, kann es die nicht benötigten Rechte verkaufen. Das Kyoto-Protokoll sieht auch einen internationalen Handel mit Treibhausgasen vor.

Die aus Primärenergiequellen umgewandelte Energie, die der Verbraucher aus der Steckdose bezieht.

Bezeichnung für in einem Körper gespeicherte Arbeit oder für die Eignung, Arbeit zu verrichten. Energie kann in unterschiedlichen Formen vorkommen. Man unterscheidet zwischen mechanischer (z.B. potentielle und kinetische Energie), thermischer und innerer Energie, elektrischer und magnetischer sowie die Bindungsenergie (chemische Energie und Kernenergie). Die beiden wichtigsten Energieformen für den Menschen sind Wärme und Elektrizität. Energie wird in Joule gemessen.

Dokument, das die vorhandenen bzw. fehlenden energiesparenden Modernisiserungsmaßnahmen eines Hauses auflistet. Energieausweise gelten seit dem 1.7.2008 als Pflicht für Immobilien.

ist ein Teil des deutschen Baurechts und basiert auf dem Energieeinspargesetzes von 2005 (EnEG). Die Verordnung schreibt bautechnische Maßnahmen zur energieeffizienten Nutzung von Wohn-, Büro- und Betriebsgebäuden vor.

Deutschland wird zurzeit von vier Energiekonzernen beherrscht: RWE, E.on, Vattenfall und EnBW. Diesen Betreibern gehören sämtliche Strom- und Gasnetze.

Zeitraum, in dem die nutzbaren Energievorräte knapp sind.

Zusammenstellung von verschiedenen Energieformen. Der Vorteil von einem Energiemix ist die Unabhängigkeit von einem einzigen Energieträger. Zurzeit wird die Stromversorgung in Deutschland zum größten Teil von fossilen Energieträgern bestimmt.

verbindliche Regelungen seitens des Staates, die auf die Aufbringung, Umwandlung, Verteilung und Verwendung von Energie ausgerichtet sind.

Durchschnittswert, der den jährlichen Energieverbrauch eines Gebäudes pro Quadratmeter/Wohnfläche festlegt. Er klassifiziert Gebäude in EnEV-, Niedrigenergie- und Passivhäuser. Der Standard wird durch bauliche Maßnahmen und nicht durch ein gewisses Nutzverhalten bestimmt.

Rohstoffe, aus denen Energie gewonnen wird.

Der Teil der Energie, der beim Energieumwandlungsprozess in Wärme umgeformt wurde und deshalb nicht mehr nutzbar ist. Aufgrund der Energieverluste sind Motoren oder Generatoren nie zu 100% effektiv.

Vertraglich ausgemachte Übertragungsstelle, an der die Entnahme von elektrischer Energie aus dem Netz erfolgt.

Gemisch aus Methan, Ethan und Propan. Erdgas wird mit Bohrtürmen und -inseln im Meer und an Land gefördert. Erdgas wird zum Heizen und Kühlen, zur Stromerzeugung und als Kraftstoff für Verkehrsmittel eingesetzt. In Deutschland hat Erdgas einen Anteil von ca. 12% der gesamten Stromerzeugung.

Fahrzeuge, die hauptsächlich mit Erdgas betrieben werden. Erdgasautos gelten als sehr umweltfreundlich, da sie im Vergleich zu gewöhnlichen Fahrzeugen um bis zu 80% weniger Schadstoffe in die Atmosphäre ausstoßen. Da Gas ein flüchtiger Stoff ist und über eine geringe Dichte verfügt, muss er entweder durch hohen Druck verdichtet oder durch niedrige Temperaturen verflüssigt werden, um es tanken zu können.

Speicheranlagen, die eine konstante Versorgung mit Gas trotz instabilem Verbrauch ermöglichen.

Erdöl ist ein fossiler Energieträger und besteht aus einem Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe. Es wird bei der Produktion von Elektrizität ebenso genutzt wie als Treibstoff für die meisten Verkehrs- und Transportmittel. Eine weitere große Bedeutung hat Erdöl für die chemische Industrie. Hier wird es zur Gewinnung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten eingesetzt. Weltweit ist Erdöl derzeit der wichtigste Rohstoff. Es wird angenommen, dass das gegenwärtige Erdölvorkommen maximal ausreicht, um eine weltweiten Verbrauch auf heutigem Niveau für die nächsten 50 Jahren sicher zu stellen.

Energieformen, die infolge von ständig neu stattfindenden Prozessen entstehen und von daher für den Menschen unerschöpflich sind. Zu den erneuerbaren Energien gehören Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Deponiegas, Klärgas, Grubengas und die solare Energie.

Energiebezug über das Energieversorgungsnetz der Allgemeinen Versorgung in Niederspannung. Die Ersatzversorgung wird keinem bestimmten Liefervertrag zugeordnet.

Die von dem Anbieter festgelegte Vertragslaufzeit. Nach Ablauf dieser Frist kann eine Kündigung eingereicht werden.

Übergabestelle, an der sich zwei, von verschiedenen Anbietern betriebene, Erdgasnetze treffen.

Energieträger, die durch Druck bei normaler Temperatur in flüssige Form umgewandelt werden.

Begrenzt vorkommende Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Fossilien dienen der Energiegewinnung, wobei es zum erhöhten CO2 Ausstoß kommt.

Gratis Kilowattstunden, die manche Versorger beim Vertragsabschluss einmalig anbieten.

Periodischer Ablauf eines Vorgangs in einem bestimmten Zeitraum. Dieses Ereignis ist beispielsweise beim Wechselstrom, der kontinuierlich seine Polung umändert, zu beobachten. Frequenzen werden in Hertz (Hz) gemessen. So misst der Wechselstrom im allgemeinen Netz 50 Hertz.

Zylindrischer Erdgasspeicher, der den Ausgleich der Tagesspitzenabnahme erzielt.

Apparat, der die mechanische Energie in elektrische umwandelt.

Wasserkraftanlage, die mithilfe des Gezeitenstromes elektrische Energie produziert. Die hierbei gewonnene Energie wird zwischen Ebbe und Flut in Ausgleichsbecken gespeichert. Gezeitenkraftwerke sind meistens an den Deltas oder Meeresbuchten situiert.

Maßeinheit für Strom, die einen besonders hohen Energieverbrauch z.B. im Industriebereich angibt.

Strom, der stets in der gleichen Richtung fließt (Ggs. Wechselstrom).

Anteil des Bedarfs an elektrischer Leistung, die über eine längere Zeit in gleicher Höhe bezogen wird.

Der Betrag, der unabhängig vom eigentlichen Stromverbrauch an den Stromanbieter monatlich oder jährlich zu zahlen ist. Der Grundpreis ist neben dem Arbeitspreis und gelegentlich dem Messpreis ein Bestandteil jeder Stromrechnung.

Die Lieferung von Energie des Grundversorgers an Haushaltskunden. Als Grundversorger wird das Energieversorgungsunternehmen in einem bestimmten Gebiet bezeichnet, was die Mehrzahl der Haushaltskunden versorgt. Nicht selten handelt es sich dabei um das örtliche Stadtwerk. Die allgemeinen Stromtarife und Bedingungen für die Grundversorgung müssen veröffentlicht werden.

Gütesiegel, das vom Verein "Grüner Strom Label e.V." vergeben wird. Das Grüner Strom-Label bietet die Sicherheit, dass der vom Verbraucher entrichtete Ökostromaufpreis tatsächlich für die Weiterentwicklung und den Neubau von Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom verwendet wird. Darüber hinaus verpflichtet das Siegel die Anbieter dazu, jährlich mindestens 1.000 Megawattstunden Naturstrom ins Netz einzuspeisen. Das Grüner Strom-Label unterteilt sich in ein Goldenes (100% Ökostrom) und ein Silbernes Label (50% Ökostrom).

Der in der EU festgelegte Zeitraum, in dem Emissionszertifikate zugeteilt werden. Die beiden Handelsperioden beziehen sich auf die Jahre 2005-2007 und 2008-2012.

System, das als effizienter Hitzeleiter dient. Das Vakuum des Heat-Pipe-Systems ist mit Flüssigkeit gefüllt, die bei der Erzeugung von Hitze verdampft. Der dabei erzeugte hohe Druck bewegt den Dampf in den Kühlbereich. Hier setzt er die Hitze frei und verflüssigt sich, wodurch der Vorgang von Neuem anfängt.

Anlagen, die sowohl Elektrizität als auch Wärme durch das Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Heizkraftwerke werden meistens mit Kohle und Erdöl angetrieben.

Wärmemenge, die infolge von kompletten Verbrennung einer Stoffmenge frei wird.

Spannungsfeld zwischen 50.000 bis 150.000 Volt.

Elektrisches Netz, das mit Spannung von 110 kV angetrieben wird. Hochspannungsnetze transportieren Energie in ländliche Gebiete oder versorgen direkt größere Abnehmer.

Im Vergleich zum Niedertarif, der teurere Tarif, der tagsüber gilt. Der höhere Kostenfaktor ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Netz während des Tages mehr belastet wird und die Kraftwerke deshalb mehr Leistung aufbringen müssen.

Handelsplatz für Gas.

Spannungsfeld über 150.000 Volt.

Netz, das einem europaweiten Energietransport dient. Zudem beliefern Höchstspannungsnetze sehr große Abnehmer und Kraftwerkanlagen.

Einwirkung von Emissionen auf den Menschen.

Autonome Stromerzeuger, die für die Verteilung vom Strom fremde Netze benötigen.

Rechnung, die aufzeigt wie viel Strom der Verbraucher innerhalb eines Jahres bezogen bzw. verbraucht hat. Zum Zwecke der Erstellung einer Jahresabrechnung wird einmal im Jahr die Menge der verbrauchten Kilowattstunden vom Zähler abgelesen.

Energievolumen bei Batterien.

Siehe Atomenergie.

Anlagen, in denen die Kernspaltung zur Energieerzeugung genutzt wird.

Die nach James Watt benannte Einheit zur Messung der elektrischen Leistung. 1 Kilowatt entsprechen 1000 Watt.

Die Wattstunde ist eine Maßeinheit der mechanischen Arbeit. Im Bereich der Strom- und Heizwärmekosten wird die Kilowattstunde, also das Tausendfache einer Wattstunde, als Energieeinheit verwendet. Sie bezeichnet den Energieverbrauch pro Stunde.

Begriff für den Temperaturanstieg der Luft aufgrund von Emissionen. Die Klimaerwärmung hat eine drastische Veränderung des Wetters und das damit verbundene Schmelzen der arktischen Gletscher zur Folge.

Internationales Umweltabkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) aus dem Jahre 1992. Die Klimarahmenkonvention wurde von 158 Staaten unterzeichnet und bildet die völkerrechtliche Vertragsgrundlage für den internationalen Klimaschutz. Sie trat 1994 in Kraft und hat zum Ziel, die durch den Menschen verursachte Gefährdung des Klimas zu reduzieren und damit der Erderwärmung entgegen zuwirken.

Dieser Tarif basiert auf dem Prinzip der Klimaneutralität: Der Anbieter verpflichtet sich, Ausgleichszahlungen für die während der Energiegewinnung entstandenen CO2-Emissionen zu leisten. Die Ausgleichszahlungen werden genutzt, um in internationale Klimaschutzprojekte zu investieren und über den Weg den Kohlendioxid-Ausstoß zu kompensieren.

Brennbares, geruch- und farbloses Gas, das ein Produkt der nicht vollständigen Verbrennung von Brennmaterialien mit hohem Kohlenstoffgehalt ist.

Zusammenstellung verschiedener Leistungen bzw. Produkte zu einem Preis.

Verpflichtende Geldleistung von Energieversorgungsunternehmen an Städte und Gemeinde für die Nutzung der öffentlichen Grundfläche zum Zwecke des Betriebes der Netze.

Die gleichzeitige Umwandlung eingesetzter Energie in elektrische Energie und in Nutzwärme, wie beispielsweise bei Blockheizkraftwerken.

Anlagen zur Energiegewinnung aus den Primärenergien. Zu unterscheiden sind folgende Kraftwerke: Wasserkraftwerke, Windkraftanlagen, Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke und Druckluftspeicherkraftwerke.

Stromart, die bei Solarzellen gemessen werden kann, wenn zwischen dem Plus- und Minuspol kein Widerstand besteht.

Kraft-Wärme-Kupplungs-Gesetz, das seit 16.05.2000 gilt und die Netzbetreiber auffordert, unter bestimmten Umständen Strom aus den KWK-Anlagen zu beziehen.

ist 2005 in Folge der Klimarahmenkonvention von Kyoto (Japan, 1997) in Kraft getreten. In dem Protokoll verpflichten sich die Industriestaaten, ihre Emissionen der sechs wichtigsten Treibhausgase – unter anderem Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) – im Zeitraum von 2008 bis 2012 um mindestens 5% unter das Niveau von 1990 zu senken. Dabei haben die einzelnen Länder unterschiedliche Verpflichtungen akzeptiert. Bis 2011 wurde das Protokoll von 189 Staaten unterzeichnet, wobei die USA als einziges Industrieland die bedeutendste Ausnahme bildet. Die Verhandlungen der vergangenen Weltklimakonferenzen über eine Nachfolgeregelung des 2012 auslaufenden Protokolls scheiterten. Ob es einen weitere Vereinbarung zwischen der Staatengemeinschaft zur internationalen Reduktion von Treibhausgasen geben wird, ist ungewiss.

Der in Anspruch genommene Energieverbrauch aus einem oder mehreren Netzen.

Kurve, die den zeitlichen Verlauf der verbrauchten elektrischen Leistung anzeigt. Das Lastprofil hängt von vielen Schwankungen ab, die durch die Tageszeit, Jahreszeit und den Wochentag bedingt sind.

Anlagen, die die Energie aus laufendem Wasserstrom erzeugen. Laufwasserkraftwerke sind einerseits ökologisch vertretbar, weil sie regenerative Energie produzieren. Anderseits jedoch ist ein Bau einer solchen Anlage ein langfristiger Eingriff in die Natur.

Reaktorart, die als Kühlmittel und Moderator leichtes (normales) Wasser benötigt. Bei Leichtwasserreaktoren unterscheidet man zwischen Druck- und Siedewasserreaktoren.

Kosten für die Bereitstellung vom Strom.

Spannung mit der der Strom zugestellt wird. Es gibt folgende Arten der Lieferspannung: Niederspannung (bis 1000 V), Mittelspannung (bis 10.000 V), Hochspannung (50.000-150.000 V) und Höchstspannung (über 150.000 V).

Liquified natural gas. Bezeichnung für Gas in verflüssigter Form.

Energieunternehmen, die in der Region des Verbrauchers situiert sind und ihn örtlich mit elektrischer Energie versorgen. Zu Lokalversorgern gehören beispielsweise die Stadtwerke. Der Lokalversorger wird alle drei Jahre abhängig von der Kundenzahl neu bestimmt.

Maßeinheit für Strom, die insbesondere im Bereich der Industrie eine Rolle spielt.1 Megawatt gleicht 1 000 000 Watt.

Kosten für das Ablesen des Zählers. Der Messpreis ist neben dem Arbeitspreis und Grundpreis zusätzlich berechneter Kostenaufwand. Bei manchen Tarifen ist jedoch der Messpreis bereits im Grundpreis enthalten.

Maßnahme zur minuten- oder stundenlangen Leistungsregelung im Versorgungsnetz im Falle von Kraftwerkausfällen.

zusätzlicher Verbrauch bzw. Bedarf an elektrischer Leistung, der im Laufe des Tages neben der konstanten Grundlast entsteht.

Lieferspannung, die zwischen 1.000 und 10.000 Volt beträgt.

Elektrische Leitung, die örtliche Gebiete mit Energie versorgt.

Stromsparmaßnahme, bei der über die Nacht die Raumtemperatur um ca. 5° Celsius gesenkt wird. Nicht empfehlenswert ist eine höhere Temperatursenkung, da die Wiederbeheizung viel Zeit in Anspruch nimmt und mit erhöhtem Energieverbrauch zusammenhängt.

Strom, der nachts, wenn die Kraftwerke weniger ausgelastet sind, zu Niedrigtarifen angeboten wird. Nachtstrom ist nur von lokalen Stromversorgern beziehbar.

Heizung, welche, die während der Nacht mit dem günstigeren Tarif gespeicherte Energie, tagsüber verbraucht.

Tarif, der sich speziell an Kunden richtet, die mit Erdgas heizen oder an bestimmten Tagen bzw. zu bestimmten Tageszeiten besonders viel Strom beziehen. Dieser Tarif erfordert die Anschaffung eines kostspieligen Zweitarifszählers. Die genaue Festlegung der Nebenzeit variiert je nach Anbieter.

Bezeichnung für die fest eingestellte Wärmebelastung eines Gerätes bzw. die im konstanten Dauerbetrieb mit Nennwärmeleistung (die vom Hersteller angegebene Leistung eines Geräts) zugeführte Brennstoffmenge. Die Nennwärmebelastung liegt zwischen der größten und kleinsten Wärmebelastung eines Gerätes.

Basiselement der Stromversorgung. Netze ermöglichen die Verteilung bzw. Weiterleitung von Energie von den Kraftwerken direkt zum Verbraucher. In Deutschland gehören sämtliche Netze den Netzbetreibern.

Gesamtmenge aller Energieleitungen, die von einem öffentlichen Energieversorger geführt werden.

Die zu einem bestimmten Zeitpunkt von allen Verbrauchern bezogene elektrische Leistung. Je mehr Verbraucher in der gleichen Zeitspanne das Netz benutzen, desto größer ist die Netzlast.

Einrichtungen, die für eine sichere Übertragung elektrischer Energie vom Erzeuger zum Verbraucher zuständig sind. Vor der Liberalisierung des deutschen Strommarktes waren die Netzbetreiber zusätzlich auch Stromversorger. In manchen Fällen kann ein Netzbetreiber mit einem Energieversorgungsunternehmen identisch sein. Das ist beispielsweise der Fall bei den Stadtwerken.

Gesetzliche Verpflichtung der Energieversorgungsunternehmen den in ihrer Region, aus regenerativen Energieträgern gewonnenen Strom in ihr Netz aufzunehmen.

Einspeisung von Energie aus den Strom- und Gasnetzen.

Beitrag, den im Falle des Stromanbieterwechsels der neue Stromversorger dem bisherigen zahlen muss. Die Netznutzungsgebühr gleicht die Kosten für die Weiterleitung vom Strom aus.

Menge an Energie, die bei dem Übertragungsprozess vom Erzeuger zum Verbraucher verloren geht.

Spannung, mit der Haushalte beliefert werden mit einem Spannungsfeld bis 1.000 Volt.

Im Vergleich zum Hochtarif, der günstigere Tarif, der sich meistens auf den nächtlichen Zeitraum von 22-6 bezieht. Die niedrigen Kosten leiten sich von der Tatsache ab, dass während der Nacht der Energieverbrauch wesentlich geringer ist.

Windkraftwerke, die an der Meeresküste situiert sind.

Einheit des elektrischen Widerstands.

Gütesiegel, das von Energie-Vision (Verein zur Förderung von Nachhaltigkeit und Markttransparenz in der Energiewirtschaft) vergeben wird. Das Ok-Power-Label soll dem Verbraucher Aufschluss über die Herkunft seines Stroms garantieren. Es arbeitet mit einem Zuschussmodell: Wer sich für ein Produkt des zertifizierten Anbieters entscheidet, zahlt pro Kilowattstunde (kWh) einen bestimmten Aufpreis. Dieses Geld wird für den Neubau von REG-Anlagen (Anlagen, mit denen regenerativer Strom erzeugt wird) zum Zweck der Umweltentlastung verwendet.

Gutschrift auf den Energieanteil der Rechnung, die beim online Vertragsabschluss dem Kunden angeboten wird.

Energietarife zu günstigeren Konditionen. Bei Onlinetarifen läuft der gesamte Kontakt zum Anbieter über das Internet.

Windkraftwerke, die auf dem Land situiert sind.

starke, geographisch abgegrenzte Abnahme der Ozonschicht aufgrund der gasförmigen Halogenverbindungen. Das Ozonloch nimmt nach aktuellem Wissensstand durch die menschenverursachten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) kontinuierlich zu. Die zerstörte Ozonschicht kann die UVA Strahlen nicht bzw. in kleinem Umfang absorbieren und stellt deshalb eine Gefahr für Tier und Mensch dar.

Teil der Stratosphäre in 15-50km Höhe. Die vergleichsweise hohe Konzentration von Ozon (bis ca. 8 ml/m³) absorbiert gefährliche UV-Strahlung, insbesondere UV-B.

Mit einem Paket kauft der Kunde eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden, die er schätzungsweise verbraucht. Sollte der Verbrauch unter dieser Anzahl liegen, verfallen die verbliebenen Kilowattstunden. Bei einem Mehrverbrauch muss die Summe für die zusätzlich verbrauchten Kilowattstunden nachträglich beglichen werden. Der Erwerb eines Pakets eignet sich deshalb nur beim monatlich konstanten Energieverbrauch.

Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Es ist kompakt gebaut, gut gedämmt und deshalb energiesparend. Passivhäuser verfügen neben der dicken Außenwanddämmung über dreifache Wärmeschutzverglasung der Fenster und eine spezielle Lüftungsanlage. Durch diese Energiesparmaßnahmen soll möglichst wenig Energie verloren gehen. Passivhäuser kommen ohne herkömmliche Heizkörper aus. Die Wärme von Personen, der Sonne oder technischen Geräten ist fast vollständig ausreichend, um das Gebäude warm zu halten. Lüftungsanlagen mit Wärmetauschern sorgen für frische Luft und decken, wenn nötig, einen geringen Restwärmebedarf ab. Die Warmwasserbereitung erfolgt meistens über eine Solaranlage. Diese Bauweise ist nicht nur bei Neubauten möglich, sondern auch beim Umbau oder der Sanierung älterer Immobilien.

Aus gepressten Holzspänen und Sägemehl angefertigte Presslinge. Für die Produktion von Pellets wird naturbelassenes Restholz aus Sägewerken benötigt.

Heizanlage, die Holz als Rohmaterial benutzt. Pelletheizungen sind klimafreundlich und führen zu mehr Ungebundenheit hinsichtlich des Erdöl- und Erdgasimports.

Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen.

Gebäude nach dem Vorbild eines Passivhauses. Plusenergiehäuser sind eine geschützte Marke des Architekten Rolf Disch. Mittels Solaranlagen produzieren sie mehr Energie als sie verbrauchen. Der erste Prototyp dieser Konstruktion wurde 1994 errichtet. 2000 realisierte Disch in Freiburg die so genannte Solarsiedlung mit 59 Plusenergiehäusern.

Gefährlicher und sehr toxischer Stoff, der bei Kernkraftwerken entsteht, die Uran als Brennstoff einsetzen.

Absicherung im Hinblick auf eine festgelegte Laufzeit, die bestätigt, dass die Energiepreise im vereinbarten Zeitraum für den Verbraucher nicht erhöht werden. Die Preisgarantie ist durch einen Aufschlag zu bekommen.

Phänomene, die in der Natur vorkommen und für die Gewinnung von Energie verwendet werden. Primäre Energieträger gliedern sich in fossile (Braunkohle, Erdöl), regenerative (Wind, Wasser, Sonne) und nukleare Energieträger (Uran und Plutonium).

Energieform, die durch die Umwandlung von primären Energieträgern entsteht.

Verbindung von verschiedenen Kraftwerken (z.B. Elektrizität-, Wasser- und Gaswerke) in einem Unternehmen.

Erneuerbare Energieform, die aus primären Energieträgern wie Sonne, Wind, Wasser und der Biomasse gewonnen wird. Im Vergleich zu Energieerzeugung aus Kohle, Erdöl oder Erdgas, werden bei der Produktion von regenerativer Energie keine Rohstoffe aufgebraucht.

Zustellung von Strom seitens des Energieversorgers an Verbraucher mit eigenen Anlagen für den Fall eines Stromausfalls.

Vorsichtsmaßnahmen, die an Stromanlagen angebracht sind.

Farbloses, stark riechendes Gas, das bei der Verbrennung von Kohle oder Erdölprodukten entsteht und als umweltschädlich gilt.

Wasser bei dem Wasserstoffatome des Protiums gegen schwere Wasserstoffatome des Isotops Deuterium ausgetauscht werden. Schweres Wasser findet seine Verwendung in Kraftwerken.

Maßnahme zur kurzfristigen Leistungsregelung im Versorgungsnetz im Falle von Kraftwerkausfällen.

Energieform, die durch ein Umwandlungsverfahren aus der Primärenergie erzeugt wird. Sekundärenergie kann sowohl in Form von Elektrizität und Wärme als auch in Form von Veredelungsprodukten wie Benzin oder Koks auftreten.

der so genannte "intelligente Stromzähler" zur genaueren Ermittlung des Stromverbrauchs einzelner Geräte. Smart Meter übermitteln selbstständig wann welches Gerät wie viel Strom verbraucht hat und kommen von daher ohne einen Ableser aus. Durch die regelmäßige Auswertung des Stromverbrauchs soll diese Technologie den Verbrauchern helfen, bewusster mit ihrer Energie umzugehen.

Gas, das aus Braun- und Steinkohle künstlich gewonnen wird.

Anlage, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandelt. Solaranlagen gliedern sich in thermische Solaranlagen (produzieren Wärme), thermische Solarkraftwerke (produzieren Energie und Wärme) und Photovoltaikanlagen (produzieren Energie).

Prozess der Umwandlung der solaren Einstrahlung in Wärme über solarthermische Anlagen.

Photodioden, die die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie ermöglichen. Solarzellen werden außerdem oft in Raumfahrzeugen verwendet.

Kunden, für die nicht die allgemeinen Tarife zählen, sondern individuelle Verträge abgeschlossen werden. Der Jahresstromverbrauch von Sondervertragskunden beläuft sich meistens auf mehr als 10.000 kWh.

Energietarif, der eine bestimmte Grundmenge an Energie für alle deutschen Haushalte vergünstigt anbietet. Der Sozialtarif wurde aufgrund der steigenden Strompreise und zum Schutze der Geringverdiener entwickelt.

Differenz der Elektronenmenge zwischen zwei Polen. Während der Minuspol ein Defizit an Elektronen aufweist, hat der Pluspol ein Übermaß davon. Die elektrische Spannung wird in Volt gemessen und ermöglicht den Stromfluss.

Maßnahme zur Anpassung der Netzspannung an die augenblickliche Netzlast.

Funktion, mit der man die Nutzfunktion von elektrischen Geräten kurzfristig deaktivieren kann. Der Standby-Betrieb ist umstritten, weil er eine große Strommenge verbraucht und deshalb für die Umwelt nachteilig ist.

Bestandteil des Stromnetzes, an dem Spannungen umgeschaltet werden.

Gerichtete Bewegung elektrischer Ladungen. Die Eigenschaften des elektrischen Stroms werden durch die Kenngrößen Stromstärke und Spannung wiedergegeben.

Vermittler zwischen Versorger und Verbraucher. Stromhändler kaufen eine bestimmte Menge an Strom direkt vom Erzeuger und versuchen das Produkt mit Gewinn an den Kunden zu verkaufen.

Vermittler, die dem Verbraucher helfen einen passenden Stromanbieter und einen günstigen Tarif zu finden.

Der gesamte Strommarkt in Deutschland wird von vier Unternehmen zu 90% kontrolliert: Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Durch dieses Oligopol haben kleinere Unternehmen oft keine Chance sich auf dem Strommarkt zu behaupten.

Der Strompreis setzt sich zusammen aus den Kosten für die verbrauchte Energie, Steuern und Abgaben.

Mitteilung an den Verbraucher über die Menge an verbrauchtem Strom sowie die hierfür anfallenden Kosten. Die Stromrechnung basiert auf dem Zählerstand, den der Verbraucher selbst oder ein Mitarbeiter des Versorgerunternehmens ablesen kann.

Die durch das Stromsteuergesetz (StromStG) geregelte Verbrauchersteuer auf elektrischen Strom. Die Stromsteuer bezieht sich auf Verbraucher im Stromgebiet, Versorger sowie die Eigenerzeugung, wenn der erzeugte Strom mehr als 2 Megawatt beträgt. Die Versteuerung hängt vom Ort an dem der Strom bezogen wird ab. Die Produktionsstätte ist für die Stromsteuer unbedeutend.

Begriff, der den Zusammenhang zwischen der erzeugten und der tatsächlich verbrauchten Sonnenenergie beschreibt.

Festgelegte Preise für die Strom- und Gasversorgung. Tarife in Deutschland variieren je nach Tageszeit und werden dementsprechend in den teuren Hoch- und den günstigen Niedertarif unterteilt. Zudem unterscheidet man den Haushaltstarif, Gewerbetarif und Landwirtschaftstarif.

Stromverbraucher aus privaten Haushalten oder kleineren (landwirtschaftlichen) Gewerbebetrieben. Tarifkunden bezahlen die Energiekosten gemäß öffentlicher Tarife.

Vorrichtung, die dem Verbraucher eine exakte Stromabrechnung ermöglicht. Die Tarifschaltung erfolgt über das Hochtarif- und Niedertarifzählwerk.

Maßeinheit, die hohe Energiemengen einteilt. Ein Terawatt entspricht tausend Gigawatt, einer Million Megawatt, einer Milliarde Kilowatt und einer Billion Watt.

Betriebsmittel, das durch Induktion die Wechselspannung in eine andere Spannung umformt. Transformatoren befinden sich an den Schaltstationen im Netz und ermöglichen eine Anpassung des Stroms an den individuellen Verbrauch.

Schädliche Einwirkung von Treibhausgasen auf die Atmosphäre und den Prozess der Erderwärmung.

Prämie, die dem Verbraucher zusteht, wenn dieser über einen größeren Zeitraum als Kunde bei einem Anbieter bleibt.

Zertifikat, das an Energieversorger, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, verliehen wird . Für die Vergabe des TÜV-Siegels, muss der bereitgestellte Strom im besten Fall zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Das TÜV Zertifikat erlaubt allerdings auch, dass maximal 50 Prozent des Stroms aus umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen stammen, die den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unterliegen.

Ein günstiger Tarif, das dem Versorger das Recht gibt, für einen bestimmten Zeitraum im Jahr den Strom abzustellen. Der Versorger kann dadurch bei hohem Energieverbrauch die Netzbelastung reduzieren.

Festlegung der Nutzungsentgelte und Netzzugangsbedingungen durch Interessenverbände der Energiewirtschaft.

Kosten für den Erwerb und Wartung technischer Geräte (Messgeräte).

Verpflichtung der Stromversorger den Verbraucher konstant mit Strom zu beliefern. Die Versorgungssicherheit stellt damit eine Garantie für den Verbraucher dar.

Deckung des gesamten Energiebedarfs durch einen einzigen Energielieferanten.

Maßeinheit für elektrische Spannung.

Zahlungsart, die vom Verbraucher eine bestimmte Summe für im Voraus verlangt. Bei der Vorauskasse ist grundsätzlich Vorsicht geboten, da im Falle einer Insolvenz des Versorgers der eingezahlte Betrag verfällt.

Maßeinheit für elektrische Leistung. 1 Watt entspricht der elektrischen Arbeit, bei der während 1 Sekunde 1 Joule verbraucht wird. Demnach gilt: 1 Watt=1 Joule/Sekunde.

Bezeichnung für elektrischen Strom, der periodisch seine Richtung ändert. Wechselstrom fällt günstiger aus als der Gleichstrom und ist bedeutsam für die weltweite Energieversorgung.

auch UN-Klimakonferenz bzw. COP (Conference of the Parties) genannt. Der Weltklimagipfel geht auf den Erdgipfel von Rio de Janeiro (Brasilien, 1992), zum Thema "Umwelt und Entwicklung" zurück. In Rio de Janeiro wurde unter anderem die Klimarahmenkonvention von 158 Staaten unterzeichnet. Diese Staaten treffen sich seit 1995 jährlich. 2005 wurde die Konferenz um die Mitglieder des Kyoto-Protokolls erweitert.

Gibt die Häufigkeit der Zahlungen an. Die Zahlweise kann entweder monatlich oder jährlich erfolgen.

Qualitätssiegel für Tarife auf dem Ökostrommarkt. Zertifikate sollen den Ökostrommarkt für den Verbraucher übersichtlicher gestalten. Sie bescheinigen beispielsweise die Investition der Ökostromanbieter in Erforschung und Ausbau von regenerativen Energieträgern. Die vier wichtigsten Zertifikate in Deutschland sind: Grüner Strom Label e.V., TÜV, RECS- Deutschland e.V. und ok-Power-Label.

Tarif, der zwischen Haupt- und Niedrigtarif unterscheidet und beide gesondert berechnet.

Gerät zur Messung des Stromverbrauches. Zu unterscheiden sind folgende Stromzählerarten: Drehstromzähler (Haushalt, Gewerbe), Wechselstromzähler (Treppenhausbeleuchtung) und Leistungszähler. Der Zähler befindet sich in der Regel in einem Zählerschrank im Keller oder im Treppenhaus. Im Falle des Versorgerwechsels benötigt der Verbraucher keinen neuen Stromzähler.

Kosten, die für die Installation, Ablesung und Abrechnung des Zählers vom örtlichen Netzbetreiber verlangt wird.

Elektrische Energie, die ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern (Wind, Wasser, Sonne, Biomasse) gewonnen wird.

Zuschlag, den der Kunde bezahlen muss, wenn er Ökostrom beziehen möchte, das betreffende Energieunternehmen diesen aber nicht selbst erzeugt, sondern aufkauft.