Energielexikon

Die Welt der Energie von A-Z. Das Lexikon des Energieverbraucherportals hat für jeden Begriff eine Erklärung.

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Vorsichtsmaßnahmen, die an Stromanlagen angebracht sind.

Farbloses, stark riechendes Gas, das bei der Verbrennung von Kohle oder Erdölprodukten entsteht und als umweltschädlich gilt.

Wasser bei dem Wasserstoffatome des Protiums gegen schwere Wasserstoffatome des Isotops Deuterium ausgetauscht werden. Schweres Wasser findet seine Verwendung in Kraftwerken.

Maßnahme zur kurzfristigen Leistungsregelung im Versorgungsnetz im Falle von Kraftwerkausfällen.

Energieform, die durch ein Umwandlungsverfahren aus der Primärenergie erzeugt wird. Sekundärenergie kann sowohl in Form von Elektrizität und Wärme als auch in Form von Veredelungsprodukten wie Benzin oder Koks auftreten.

der so genannte "intelligente Stromzähler" zur genaueren Ermittlung des Stromverbrauchs einzelner Geräte. Smart Meter übermitteln selbstständig wann welches Gerät wie viel Strom verbraucht hat und kommen von daher ohne einen Ableser aus. Durch die regelmäßige Auswertung des Stromverbrauchs soll diese Technologie den Verbrauchern helfen, bewusster mit ihrer Energie umzugehen.

Gas, das aus Braun- und Steinkohle künstlich gewonnen wird.

Anlage, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandelt. Solaranlagen gliedern sich in thermische Solaranlagen (produzieren Wärme), thermische Solarkraftwerke (produzieren Energie und Wärme) und Photovoltaikanlagen (produzieren Energie).

Prozess der Umwandlung der solaren Einstrahlung in Wärme über solarthermische Anlagen.

Photodioden, die die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie ermöglichen. Solarzellen werden außerdem oft in Raumfahrzeugen verwendet.

Kunden, für die nicht die allgemeinen Tarife zählen, sondern individuelle Verträge abgeschlossen werden. Der Jahresstromverbrauch von Sondervertragskunden beläuft sich meistens auf mehr als 10.000 kWh.

Energietarif, der eine bestimmte Grundmenge an Energie für alle deutschen Haushalte vergünstigt anbietet. Der Sozialtarif wurde aufgrund der steigenden Strompreise und zum Schutze der Geringverdiener entwickelt.

Differenz der Elektronenmenge zwischen zwei Polen. Während der Minuspol ein Defizit an Elektronen aufweist, hat der Pluspol ein Übermaß davon. Die elektrische Spannung wird in Volt gemessen und ermöglicht den Stromfluss.

Maßnahme zur Anpassung der Netzspannung an die augenblickliche Netzlast.

Funktion, mit der man die Nutzfunktion von elektrischen Geräten kurzfristig deaktivieren kann. Der Standby-Betrieb ist umstritten, weil er eine große Strommenge verbraucht und deshalb für die Umwelt nachteilig ist.

Bestandteil des Stromnetzes, an dem Spannungen umgeschaltet werden.

Gerichtete Bewegung elektrischer Ladungen. Die Eigenschaften des elektrischen Stroms werden durch die Kenngrößen Stromstärke und Spannung wiedergegeben.

Vermittler zwischen Versorger und Verbraucher. Stromhändler kaufen eine bestimmte Menge an Strom direkt vom Erzeuger und versuchen das Produkt mit Gewinn an den Kunden zu verkaufen.

Vermittler, die dem Verbraucher helfen einen passenden Stromanbieter und einen günstigen Tarif zu finden.

Der gesamte Strommarkt in Deutschland wird von vier Unternehmen zu 90% kontrolliert: Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Durch dieses Oligopol haben kleinere Unternehmen oft keine Chance sich auf dem Strommarkt zu behaupten.

Der Strompreis setzt sich zusammen aus den Kosten für die verbrauchte Energie, Steuern und Abgaben.

Mitteilung an den Verbraucher über die Menge an verbrauchtem Strom sowie die hierfür anfallenden Kosten. Die Stromrechnung basiert auf dem Zählerstand, den der Verbraucher selbst oder ein Mitarbeiter des Versorgerunternehmens ablesen kann.

Die durch das Stromsteuergesetz (StromStG) geregelte Verbrauchersteuer auf elektrischen Strom. Die Stromsteuer bezieht sich auf Verbraucher im Stromgebiet, Versorger sowie die Eigenerzeugung, wenn der erzeugte Strom mehr als 2 Megawatt beträgt. Die Versteuerung hängt vom Ort an dem der Strom bezogen wird ab. Die Produktionsstätte ist für die Stromsteuer unbedeutend.

Begriff, der den Zusammenhang zwischen der erzeugten und der tatsächlich verbrauchten Sonnenenergie beschreibt.