Digitale Barrierefreiheit im Versorgermarkt: Eine Pilot-Studie
Nur wenige erfüllen die Standards
Die Untersuchung von über 60 Versorger-Websites offenbart ein klares Bild: Nur 6,5 % der Portale erfüllen die gesetzlichen Anforderungen weitgehend. Mehr als 60 % stoßen in zentralen Service- und Informationsbereichen auf erhebliche Barrieren. Technische Hürden sind ebenso präsent wie strukturelle Schwächen in den Online-Angeboten.
Typische Stolpersteine und Handlungsfelder
Die Studie identifiziert typische Problemzonen, darunter:
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Komplexe Navigation und fehlende Orientierungshilfen
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Unzureichende Text- und Bildbeschreibungen
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Fehlerhafte Umsetzung technischer Standards nach EN 301 549 und WCAG 2.1 / 2.2
Gleichzeitig liefert die Analyse konkrete Ansatzpunkte für die schrittweise Verbesserung digitaler Angebote – von kleinen Optimierungen bis hin zu strategischen Maßnahmen.
Was die Studie bietet
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Fundierte Bestandsaufnahme der digitalen Barrierefreiheit in der Branche
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Übersicht über Stärken und Schwächen von Websites, Portalen und Serviceprozessen
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Praxisnahe Handlungsempfehlungen für technische und fachliche Anpassungen
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Einordnung der Ergebnisse in internationale Standards
Kostenfreier Download für Versorger
Die vollständige Pilot-Studie ist im Versorgerbereich des TOP-Lokalversorgers kostenlos abrufbar. Sie bietet praxisnahe Einblicke, wie digitale Angebote barrierefrei und zukunftssicher gestaltet werden können – ein zentraler Hebel für Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsfähigkeit.
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