Stromspiegel 2017 veröffentlicht

Wie gut kommen Sie beim Stromverbrauch im Vergleich weg? Der frisch veröffentliche Stromspiegel verrät es Ihnen. In dem vom Bundesumweltministerium und Akteuren aus Wirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Bericht wurden 161.000 Haushaltsdaten zusammengestellt und ausgewertet.

von Benedict Funken
News

Datum: 18.05.2017 16:30

Der alljährliche Report soll den Verbrauchern ein Orientierungsinstrument an die Hand geben, um eine Sensibilisierung für das Thema Stromverbrauch zu schaffen. Ziel der Bundesregierung ist es, den gesamten Stromverbrauch von 2020 um 10 Prozent gegenüber 2008 zu reduzieren. Die Haushalte werden dadurch mit einbezogen.

Wie funktioniert der Vergleich?


Man nimmt zum Vergleich die eigene Stromabrechnung zur Hand und wirft ganz einfach einen Blick in den Stromspiegel. Hier zeigt eine Vergleichstabelle den Verbrauch von verschiedenen Haushaltstypen an und teilt diese in Kategorien ein.

Ein Zwei-Personen Haushalt in einer Mietwohnung mit Durchlauferhitzer verbraucht im Durchschnitt beispielsweise bis zu 3.100 Kilowattstunden im Jahr und hat damit noch einige Möglichkeiten zum Stromsparen. Mit bis zu 2.000 kWh liegt man vorbildlich in der Spitzenkategorie, mit über 4.200 kWh im alarmierenden dunkelroten Bereich.
Aus dem Bericht geht ebenfalls hervor, dass technische Informationsgeräte, wie Fernseher oder Computer, die größten Stromfresser sind. Dies ist nicht überraschend, sollte aber zu einem bewussteren Konsum motivieren.

Ist der Stromverbrauch zu hoch gibt es viele Möglichkeiten zu sparen.
Neben der Anschaffung von effizienteren Stromgeräten und dem bewussten Steckerziehen, ist es auch eine Überlegung wert, den Stromanbieter zu wechseln um Stromkosten zu verringern und die Umwelt zu schonen.

Quellen:
Energieagentur NRW
stromissimo.de